Philips Hue verbinden, installieren & einrichten – In wenigen Schritten zur eigenen Beleuchtung

Die Produktpalette von Philips Hue ist in der letzten Zeit rasant gewachsen und da kann man selbst als enthusiastischer Hue-Benutzer schon mal den Überblick verlieren. Aber keine Sorge, wir haben für dich die häufigsten Fragen zusammengefasst und Schritt für Schritt beantwortet.

Wenn du dich also für das Thema intelligente Lichtsteuerung interessierst, dann findest du hier eine gute Übersicht über die Hue Produkte und Möglichkeiten, was du damit alles machen kannst. Wir werden diesen Artikel bei Neuheiten Zeitnah auf den neuesten Stand bringen, um somit immer eine komplett aktualisierte Übersicht zu haben.

 

Welche Idee steckt hinter Philips Hue – Ist das wirklich so einfach?

Immer mehr Geräte in Wohnungen und Häusern sind mit dem heimischen Netzwerk verbunden und werden so von überall aus steuerbar. Für viele dürfte Philips Hue daher eine erste vorsichtige Annäherung an das Thema Haushaltsvernetzung sein. Hinter dem Produkt steckt die simple aber geniale Idee, die gesamte Beleuchtung über ein Smartgerät z.B. Handy oder Tablet einzurichten und zu steuern. Einmal eingebunden, lässt sich Philips Hue auch über kompatible Lichtschalter und Bewegungsmelder ansteuern und nutzen und ist so kaum noch von herkömmlichen Leuchtmitteln zu unterscheiden.

In der App und mit Schaltern lassen sich alle Leuchtmittel auch immer separat an- bzw. ausschalten und stufenlos dimmen. Jetzt kommt ihr nach Hause und möchtet natürlich nicht minutenlang alle eingebundenen Leuchtmittel einzeln mit dem Handy anschalten. Dafür gibt es dann die sogenannten Szenen, in denen vorher festgelegt wird, welche Leuchtmittel, in welcher Intensität und Farbauswahl mit einem Klick angeschaltet werden sollen. Somit lässt sich dann schnell zwischen verschiedenen Farbkombinationen und gewünschten Mustern wechseln. Zusätzlich sind in der kostenlosen App auch Timer und Wecker eingebaut, die z.B. bei einer bestimmten Uhrzeit automatisch das Licht an- oder ausschalten.

philips hue anleitung

Wie ihr seht, sind die Möglichkeiten schier endlos. Philips ist auf diesem Gebiet bisher noch der Vorreiter, weshalb man wohl noch lange auf Konkurrenzfähige Produkte warten muss. Das treibt natürlich auch den Preis etwas in die Höhe. Trotzdem besteht hier ganz klar Suchtgefahr, denn einmal angefangen, ist es schwer damit aufzuhören.

Das wird für den Start mit Philips Hue benötigt

Zum Anfang muss man wissen, das die Philips Leuchtmittel nicht direkt mit dem Netzwerk verbunden sind, sondern über eine sogenannte Bridge / Brücke in Kontakt mit dem Netzwerk stehen. Die Bridge ist über ein LAN- bzw. Ethernetkabel an euren Router angeschlossen und bildet so den Knotenpunkt zwischen Router, Netzwerk und eingebundenen Leuchtmitteln. Daher führt zum Start auch kein Weg an der erwähnten Bridge vorbei. Sie wird zwingend benötigt, sonst geht nichts. Als Anfänger besitzt man natürlich noch keine Bridge bzw. Brücke, daher empfiehlt es sich mit einem sogenannten Starterset / -kit anzufangen. Dort sind je nach Variante des Startersets bereits zwei oder drei steuerbare Leuchtmittel und die benötige Bridge enthalten. So könnt ihr direkt loslegen und habt alles zusammen für den Start mit Hue.

philips hue bridge verbindung zigbee wlan

Erklärung zur Bridge: Das ist der kleine eckige Kasten mit dem blau leuchtenden Ring auf der Oberseite. Sie dient als Knotenpunkt zwischen eurem Heimnetzwerk und den funkferngesteuerten Hue Produkten. Anders als vielleicht vermutet, nutzten die Philips Leuchtmittel nämlich nicht das WLAN Netzwerk, sondern einen eigenen Funkstandard namens ZigBee, um untereinander und mit der Bridge zu kommunizieren.

Die meisten Kunden fangen ganz normal mit einem E27- oder GU10 Starterset an, denn dort sind bereits wahlweise drei E27 oder drei GU10 steuerbare Leuchtmittel enthalten. Es gibt aber auch viele andere Möglichkeiten zum Starten mit Hue, denn von fast jedem Produkt gibt es mittlerweile eine Starterset Edition. Das hängt ganz von eurem Geschmack ab, mit welchen Leuchtmitteln ihr anfangen möchtet. Beachtet aber bitte, das ihr nur eine Bridge benötigt. Trotzdem kann sich der Kauf von mehreren Startersets lohnen, wenn sie im Angebot sind. Denn überflüssige Bridges lassen sich problemlos auf Ebay und Co. verkaufen und die Leuchtmittel dann mit der vorhandenen koppeln.

Wie verbindet man die Bridge / Brücke mit dem Heimnetzwerk

Zuerst schließt ihr die Bridge mit einem LAN- bzw. Ethernetkabel an euren vorhandenen Router an – achtet aber bitte darauf, auch einen Lananschluss zu nehmen und nicht z.B. den DSL- oder Telefonanschluss. Extra gekauft werden muss keins, denn im Lieferumfang ist neben dem Stromadapter bereits ein Lankabel enthalten. Alle die jetzt nicht so genau wissen, was gemeint ist: Die Box, die das WLAN Signal in eurer Wohnung bereitstellt. Sie trägt gerne mal den Namen FR!TZBox, Linksys, Speedport, Easybox o.ä. Nun ist die Bridge mit eurem Heimnetzwerk verbunden und somit ja auch schon in Kontakt mit vorhandenen Smartgeräten wie Handy, Tablet und Co., die ja ebenfalls über WLAN mit dem Router verbunden sind.

philips-hue-anleitung

Anschließend wechselt ihr eure gewünschten alten Leuchtmittel überall dort aus, wo ihr sie gerne Einsetzen möchtet. Dabei spielt es keine Rolle, welchen Raum ihr ausstatten wollt. Ihr müsst euch nicht endgültig festlegen, denn alle Hue Produkte sind hinterher noch änderbar und variable. Schaltet die Leuchtmittel über den Lichtschalter an, damit sie normal leuchten. So wird hinterher auch sichergestellt, das die App sie finden kann.

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Danach geht ihr in den Appstore eures jeweiligen Betriebssystems z.B. bei iOS in den Apple Store oder bei Google in den Playstore und zieht euch die kostenlose Philips Hue App auf euer Smartgerät. Nach dem Installieren öffnet ihr die Anwendung und sucht über den Menüpunkt „Bridge suchen“ eure Steuereinheit, welche ja bereits mit einem Lankabel am Router angeschlossen ist. Drückt den in der Mitte angebrachten blau leuchtenden Connect Button, sobald es in der App angezeigt wird. Nach einigen Sekunden erscheint die Nachricht, das Sie angelernt wurde und ihr jetzt mit dem Einbinden der Leuchtmittel beginnen könnt. Lampen lassen sich jetzt ganz einfach über den Punkt „Lampen suchen“ hinzufügen.

Philips Hue Lampen / Leuchtmittel an der Bridge anlernen

Hier zusammengefasst nochmal die Anleitung, um eure Lampen und Leuchtmittel an der Bridge anzulernen. Eure Leuchtmittel sollten dafür unbedingt eingeschaltet sein, also leuchten. Normalerweise in einem weißen Farbton. Dann kann es losgehen:

  • Öffnet die App auf eurem Handy oder Tablet
  • In der oberen Ecke befindet sich ein kleines Zahnrad – klickt dies an um die Einstellungen zu öffnen
  • Anschließend den Punkt Lampeneinstellungen anklicken. Dort findet ihr zusätzlich noch alle bereits angelernten Hue Produkte
  • In der unteren rechten Ecke taucht ein großes Pluszeichen auf
  • Zur Auswahl steht euch die automatische Suche von Leuchtmitteln oder die manuelle per Seriennummer
  • Das war es – gar nicht so schwer oder?


Wem das Ganze etwas zu schnell war, hat hier nochmal die Möglichkeit ein Video anzusehen. Gebt der App einige Sekunden Zeit bis alle Lampen gefunden wurden, meistens dauert dies einen kleinen Moment. Zur besseren Orientierung, empfehle ich die Lampen gleich richtig zu beschriften z.B. Hue Lampe Küche oder Stehlampe Wohnzimmer.

Unterschiede zwischen der ersten, zweiten und dritten Philips Hue Generation

Philips hat vor kurzem die neueste Version seiner Leuchtmittel vorgestellt. Wenn von Generationen geredet wird, geht es immer um einen bestimmten Leuchtmitteltyp oder um die Bridge. Man kann es ähnlich wie bei Autoherstellern sehen. Sie bringen auch immer neue Generationen raus, allerdings nie gleichzeitig. So ziehen neue Features immer nur nach und nach in neue Modelle ein.

Ähnlich verhält es sich auch mit Philips Hue. Die größte Aufmerksamkeit schenkt Philips hier ganz klar dem Fassungstyp E27. Dort wurde bereits die dritte Generation vorgestellt, welche viele Verbesserungen beinhaltet. Welche das sind, erfahrt ihr hier:

philips hue unterschiede generationen

1. Generation Angefangen hat alles mit der ersten Generation.  Zu erkennen an einem silbernen Sockel und der schwarzen Aufschrift „Philips“. Hier werden die Farben nicht so intensiv dargestellt und auch die Reaktionszeit ist nicht sehr schnell. Als Steuereinheit kommt die 1.0 Bridge in einem runden Design zum Einsatz.
2. Generation Zwei Jahre später folgte dann die zweite Generation. Sie kommt das erste Mal mit der neuen eckigen Bridge zu euch nach Hause. Unterstützt werden jetzt Apple Homekit und somit auch Siri Sprachbefehle. An den Leuchtmittel gab es fast keine technischen Neuerungen. So wurde nur die Helligkeit um 200 Lumen erhöht und die Reaktionszeit verbessert. Der Sockel des Leuchtmittels ist in einem etwas helleren Grauton gehalten und als Bezeichnung stehen die Wörter Philips Hue White and Color.
3. Generation Aktuell gibt es bereits die dritte und somit neueste Generation im Handel. Alle Farben und die Reaktionszeit wurden nochmals verbessert. So sehen die Farben Blau, Grün, Rot und Gelb jetzt viel satter und intensiver aus und können endlich überzeugen.
Zusammgefasst:
  • 1. Generation: Silberner Sockel, schwarze Schrift mit dem Wort „Philips“, Farben werden nicht so satt und intensiv dargestellt
  • 2. Generation: Grauer Sockel, schwarze Schrift mit den Worten „Philips Hue White and color“, etwas Heller (200 Lumen), Farben werden nicht so satt und intensiv dargestellt
  • 3. Generation: Weißer Sockel, goldene Schrift mit den Worten „Philips Hue White and color“, Farben werden sehr satt und intensiv dargestellt

Welchen Unterschied gibt es zwischen dem White, White Ambiance und Lux Leuchtmittel?

Wer keine bunte Kirmes zu Hause haben möchte, für den hat Philips die White Serie rausgebracht. Sie ist nicht nur preiswerter, sondern in der Farbgebung auch dezenter als die bunten Kollegen. Leider hat Philips bei den Bezeichnungen viele Ähnlichkeiten, daher ist es nicht immer so leicht, nur anhand von Aussehen festzustellen, welches Leuchtmittel man jetzt eigentlich vor sich hat. Vom Aufbau, der Größe und Installation sind alle Hue Leuchtmittel fast identisch, der Unterschied spiegelt sich am Ende im Kaufpreis und der Farbgebung wieder.

Wie im Einleitungstext bereits erwähnt, benötigt nicht jeder unbedingt auch buntes Licht, denn oft reichen Weißtöne vollkommen aus. Die Unterschiede untereinander spiegeln sich in Helligkeit und Farbtemperatur wieder. So können die „White Leuchtmittel“ nur gedimmt bzw. an- und ausgeschaltet werden und die „White and Ambiance“ haben zusätzlich noch die Fähigkeit, ihre Farbtemperatur zu ändern.

unterschied hue white ambiance white lux

Hue White Ambiance Das neueste Modell der nur weiß leuchtenden Lampen, heißt Philips Hue White Ambiance. Es bietet die meisten Funktionen und kann neben der Helligkeit auch stufenlos in der Farbtemperatur eingestellt werden. Satter und sanfter in der Farbtemperatur sind hier kein Problem. Wer also das volle Programm auch ohne buntes Licht haben möchte, greift am besten zu diesem Leuchtmittel
Hue White Einzellampe Wer allerdings einfach nur weißes Licht benötigt, hält am besten Ausschau nach dieser Version. Sie trägt den Namen ,,White Einzellampe“ und ist erkennbar an einem etwas anderem Aussehen. Der Glasschirm ist etwas bauchiger und runder. Zur gleich vorgestellten „Lux Lampe“ sind die Funktionen fast identisch geblieben, nur der Verbrauch und die Helligkeit wurden verbessert.
Hue Lux Die Hue Lux ist die erste Version. Mittlerweile Auslaufmodell und kaum noch auf dem deutschen Markt zu finden. Wer solche Leuchtmittel noch besitzt, kann sie natürlich auch vollkommen normal einbinden und betreiben. Es hat keinen Nachteil.
Hue White Ambiance GU10 Spot Die White Ambiance gibt es nicht nur in E27 Form, sondern auch als GU10 Spot. Sie bieten die gleichen Funktionen und lassen sich so auch stufenlos dimmen und in der Farbtemperatur einstellen.

Meine Empfehlung ist, sich gleich von vornherein für die normal bunt leuchtenden Leuchtmittel zu entscheiden, auch wenn sie etwas teurer sind. Denn nur sie lassen sich auch individuell in der Farbe einstellen. Selbst wenn ihr erstmals nur weißes Licht möchtet, ist das auch kein Problem. Irgendwann wird der Tag bestimmt kommen, das ihr gerne mal die Farben wechseln und etwas experimentieren wollt.

Zusammgefasst:
  • White Ambiance: Weißer Sockel, goldene Schrift mit dem Wort „Hue White Ambiance“, Dimmfunktion, Farbtemperatur kann stufenlos eingestellt werden
  • White Einzellampe: Weißer Sockel, schwarze Schrift mit den Worten „Hue White“, kann nur gedimmt werden, Farbtemperatur kann nicht eingestellt werden
  • Hue Lux: Weißer Sockel, schwarze Schrift mit dem Wort „Lux“, kann nur gedimmt werden, Farbtemperatur kann nicht eingestellt werden
  • Hue GU10 White Ambiance Spot: Weißer Sockel, goldene Schrift mit dem Wort „Hue White Ambiance“, Dimmfunktion, Farbtemperatur kann stufenlos eingestellt werden

Unterschiede zwischen der ersten und zweiten Philips Hue Bridge Generation

Philips hat nicht nur die Leuchtmittel immer weiter entwickelt, sondern auch an der Bridge einige Veränderungen vorgenommen. Angefangen hat alles mit der Runden 1.0 Bridge. Sie war der Anfang des Erfolgs und ist heute immer noch in vielen Haushalten im Einsatz.
Mit der Einführung der 2. und 3. Leuchtmittel Generation, kam auch das erste Mal die neue Hue Bridge 2.0 zum Einsatz.

unterschiede Bridge erste dritte generation

Die Eckige Bridge sieht von der Aufmachung natürlich nochmal etwas stylischer und schöner aus. Allerdings muss jeder selbst entscheiden, ob sich der Umstieg lohnt oder nicht. Philips hat allerdings betont, das selbst die Runde 1.0 Bridge auch weiterhin mit allen Updates versorgt wird.

1. Bridge Generation – Rund Mit der Einführung der runden Bridge hat alles angefangen. Für viele Anwendungen reicht diese Version noch vollkommen aus, denn sie hat kaum Nachteile zum neueren Pendant.
2. Bridge Generation – Eckig Mit der Einführung der eckigen 2.0 Bridge hat Philips die Anzahl der anzulernenden Lampen und Schalter auf max. 50 Stück erhöht. Das erste mal lassen sich Szenen und Lampen jetzt auch per Apple Homekit und somit per Siri-Sprachsteuerung steuern. Zudem wurde die Reaktionsfähigkeit etwas verbessert, womit das ganze System noch etwas schneller werden soll.

Die neuen Philips Hue E14 Kerzenform Design Leuchtmittel

Lange mussten wir alle auf die E14 Generation der beliebten Hue Serie warten. Nun ist es endlich soweit und Philips hat sie offiziell auf den Markt gebracht. Das größte Problem dürfte hier die geringe Bauhöhe des E14 Leuchtmittel gewesen sein, denn die ganze Technik musste in diesen kleinen Raum passen. Und trotzdem sollten die Farben, Helligkeit und Reaktionsfähigkeit wie bei dem großen Bruder sein. Nun können also auch Stehlampen, Tischlampen und alle sämtlichen Lampen mit E14 Fassung endlich in das Hue Netzwerk eingebunden und gesteuert werden.

Zum Start hat Philips zwei verschiedene Ausführungen auf den Markt gebracht. Wie von der E27 Fassung auch bekannt, gibt es sie entweder nur mit Weißtönen oder ebenfalls auch mit der Möglichkeit, buntes Licht darzustellen. Der Unterschied spiegelt sich dann im Preis und im eigenen Geschmack wieder. Die E14 Ausführung mit Weißtönen liegt bei ungefähr 34€ inkl. Versand und die E14 Ausführung mit farbigen Licht bei 50€ inkl. Versand. Die Preise schwanken zur Zeit extrem, den die Nachfrage ist wohl immer noch ungebrochen hoch.

Der Verbrauch liegt bei niedrigen 6.5 Watt, bei einem Lichtstrom von bis 470 Lumen. Die Leuchtstärke reicht somit aus, um ein 40 Watt Leuchtmittel zu ersetzen. Die Farbtemperatur beider Ausführungen lässt sich stufenlos zwischen 2200 und 6500 Kelvin variieren.  So lässt sich das Licht von gemütlich bis Tageslicht immer perfekt einstellen. Die Lebensdauer je Leuchtmittel wird mit bis zu 25000 Betriebsstunden angegeben.

Technische Daten White Ambiance
  • E14 Fassungstyp
  • Weißes Licht
  • 25000 Betriebsstunden
  • 6.5 Watt verbrauch
  • 470 Lumen
  • 2.200 bis 6.500 Kelvin
  • per App Steuerbar
Technische Daten White Ambiance and Color
  • E14 Fassungstyp
  • Farbiges & weißes Licht
  • 25000 Betriebsstunden
  • 6.5 Watt verbrauch
  • 470 Lumen
  • 2.000 bis 6.500 Kelvin
  • per App Steuerbar

 

Welche Möglichkeiten habe ich?

Ich muss zugeben, es gibt ziemlich viele Produkte auf dem Markt und dieser wächst stetig. Angefangen bei E27 und GU10 Fassungstypen, geht es weiter über LivingColors Iris, Bloom, Hue Go und den Lightstrips (LED Leuchtstreifen). Ganz neu gibt es jetzt auch einen E14 Leuchtmitteltyp. Wer allerdings auch bereits vorhandene E27 Leuchtmittel an einer E14 Lampe nutzen möchte, kann sich einfach einen Adapter von E14 auf E27 besorgen. Ihr müsst aber die Größe des Hue Leuchtmittel beachten, da dieses eigentlich für E27 ausgelegt ist und E14 Fassungen oft nur bei kleinen Lampen verwendet werden. Ich habe schon von vielen gehört, die solche Adapter von E14 auf E27 benutzen und keine Probleme haben.

Nach dem ihr alle Lampen angelernt habt, könnt ihr das System noch mit kompatiblen Lichtschaltern, Dimmern und Bewegungsmeldern aufrüsten. So lassen sich selbst erstellte Szenen und gewünschte Farbgebungen mit nur einem Klick anschalten, ohne immer extra ein Smartgerät raus holen zu müssen.

Immer mehr Entwickler springen auf den Hue Zug auf und programmieren immer neuere und bessere Apps. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, einen Sonnenaufgang mit sanften Orange tönen nachzustellen oder über Amazon Alexa und Apple Siri, Leuchtmittel per Sprachsteuerung zu steuern.

 

Muss der Lichtschalter dann immer an sein?

Ja, der muss immer an sein, denn an den Leuchtmitteln und den Standalone Lampen muss immer Spannung anliegen, um die Befehle der Bridge empfangen zu können. Allerdings liegt der Standby-Verbrauch bei weniger als 0,5 Watt, was extrem niedrig ist. Der Vorteil liegt so beim schnellen einschalten des Lichtes. Man möchte ja mit nur einem Klick die Beleuchtung individuell steuern und nicht vorher noch rote Knöpfe oder den Lichtschalter anmachen.

Eine nette Funktion gibt es zum Beispiel in Notsituationen, in denen schnell ohne entsprechendes Endgerät Licht benötigt wird. Schaltet man den Lichtschalter manuell aus und anschließend wieder an, leuchten Sie in einem normalen weißen Licht, bis man sie wieder per App steuert. So muss man nicht sein Handy oder Tablet raus kramen und kann sie auch ganz normal als LED Leuchtmittel benutzen.

Einblick in die neue Philips HUE App

Die neue HUE App ist seit kurzem draußen. Aufgeräumter in der Gesamterscheinung, bunter und einfacher in Bedienung und Installation soll sie sein. Zudem wurde der Datenabgleich zwischen den verschiedenen Endgeräten verbessert.

Szenen werden jetzt besser auf alle gekoppelten Handys bzw. Tablets verteilt und somit hat man auf jedem Device die selben Szenen, ohne große Einstellungen tätigen zu müssen.

Philips Hue App

So lernt ihr eure vorhandenen LivingColors an der Hue Bridge an

Die neuere Version der LivingColors Serie lässt sich mittlerweile auch ohne diese Anleitung an die Bridge anlernen – diese heißen offiziell dann Friends of Hue. Allerdings besitzen viele noch ältere Lampen und diese werden normalerweise nicht vom System erkannt. Mit einem kleinen Trick, kann man diese aber trotzdem an die Bridge anlernen und so ganz normal über das Hue-Lichtsystem bzw. Smartgerät ansteuern. Lernt die LivingColors am Besten immer zuerst an, denn die Bridge wird bei dem Vorgang zurückgesetzt. Ansonsten sind eure Einstellungen nämlich alle weg, wenn ihr es erst hinterher macht.

Voraussetzung sind einer der folgenden Modelle mit Smartlink und die Runde Fernbedienung der 2.Generation. Hinweis: Micro und Mini Lampen lassen sich nicht anlernen!

  • LivingColors Aura
  • LivingColors Bloom
  • LivingColors Iris
  • Living Whites Birnen

1. Reset der Fernbedienung

Entfernt das Batteriefach auf der Rückseite und legt es zur Seite. Anschließend nehmt ihr etwas Spitzes (z.B. Büroklammer) und steckt es in das Loch und haltet den Knopf mindestens 10 Sekunden lang gedrückt. Jetzt ist eure Fernbedienung komplett auf Werkseinstellung zurückgesetzt und offen für neue Signale.

 

2. Bridge zurücksetzen und Fernbedienung koppeln

Die am Stromnetz angeschlossene Bridge (Netzwerkkabel am Router nicht vergessen) ebenfalls zurücksetzen. Ein entsprechender Knopf zum Resetten befindet sich auch hier auf der Rückseite. Drückt diesen einige Sekunden und lasst sie danach wieder komplett hochfahren.

Nach dem die Bridge wieder da ist, drückt ihr den den großen runden ,,Connect Button“ in der Mitte. Sie befindet sich jetzt im Suchmodus und wartet auf neue Lampen. Den Suchmodus nutzen wir jetzt aus und koppeln als erstes die Fernbedienung mit ihr.

Haltet dazu die Fernbedienung nah dran und drückt ca. 10 Sekunden lang den ,,I“-Ankopf Button und zusätzlich die erste Speichertaste und wartet das erfolgreiche Pairing durch erlischen der LEDs ab.

livingcolors-iris-mit-bridge-koppeln

 

2. Fernbedienung mit Lampen koppeln

Der Schritt ist abgeschlossen und damit es weiter gehen kann, müssen eure gewünschten Leuchten angeschaltet sein. Geht jetzt mit der Fernbedienung ganz nah an die LivingColors ran und drückt einige Sekunden auf den ,,I“- Anknopf Button. Sobald die Kopplung erfolgreich verlaufen ist, blinkt die entsprechende Lampe kurz 3 mal nacheinander und leuchtet dann grün.

Das wiederholt ihr dann mit allen zu koppelnden Lampen. Sobald ihr fertig seid, lassen sie sich schon einmal über die Fernbedienung steuern. Tipp: Auch LivingWhites Adapter lassen sich so verbinden!

 

4. Übertragen der Einstellungen auf die Bridge

Geht zurück zur Bridge, haltet die Fernbedienung nah an sie dran und drückt erneut den runden großen ,,Connect Button“ oben auf der Bridge und lasst ihn wieder los. Damit das Signal jetzt wieder zurück übertragen wird,  müsst ihr auf der Fernbedienung den ,,I“-Ankopf Button ca. 10 Sekunden lang gedrückt halten, bis ihr eine Reaktion der LEDs feststellt. Das wars – gar nicht so schwer oder?

Fahrt mit der normalen Einrichtung eures Hue Systems fort. Das heißt, App öffnen und Bridge verbinden. Danach lasst ihr über die APP alle Leuchten suchen und jetzt sollten auch die eben angelernten LivingColors sichtbar sein.

 

Unsere Meinung
ist sehr positiv, wären auf der anderen Seite nicht die hohen Anschaffungskosten. Hat man aber eine Entscheidung getroffen und lässt sich auf Philips HUE ein, macht es nach kurzer Zeit wahrscheinlich süchtig und macht möchte immer mehr Lampen und Schalter einbinden.

Warum? Es ist einfach zu bequem. Kurz das Handy gezückt und mit einmal Drücken geht die ganze Beleuchtung an. Das Licht lässt sich zudem von Unterwegs aus steuern und programmieren.

Gesamt-Testurteil
  • Qualität
    95%
  • Einrichten und Installieren
    84%
  • Preisleistung
    70%
  • Erweiterungsmöglichkeiten
    100%
  • Kundenservice
    98%
Mit Hue kann man schnell und einfach sein zu Hause optisch aufwerten.Ergebnis89.4%

Bild und Videoquellen:

Letzte Aktualisierung am 22.08.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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